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3. Konstruktion des Unterbaus

Nachdem wir nun wissen welche Ausmaße unsere Heimanlage annehmen soll, wird der Nächste Schritt zu einem Baumarkt oder ähnlichen führen. Dort werden wir uns nun das nötige Material zur Konstruktion des Anlagengestelles besorgen. Wir werden, um eine hohe stabilität zu erreichen, mehrere Holzlatten über Kreuz verschrauben, so daß das Ergebnis dann später mal etwa wie hier angedeutet aus sieht :
Skizze des Unterbaus

Für unsere Anlage mit den Maßen 1,20 m * 1,50 m benötigen wir:
  • 6 Kanthölzer 1,20 m
  • 5 Kanthölzer 1,50 m
  • 1 Sperrholzplatte 1,20x1,50 m (ca. 4 - 6 mm stark)
  • eine Menge Holzschrauben und Nägel
  • etwas Holzleim
Es reicht aus, wenn die Kanthölzer 5 cm breit und 6 - 8 cm hoch sind.

Wenn wir alles beisammen haben, bauen wir zunächst einen stabilen Rahmen (wie oben angedeutet) aus den Kanthölzern. Dazu werden diese so vorbereitet wie es hier gezeigt wird :
Vorbereitung der Kanthölzer
Die "Kerben" sind dabei so breit wie die Kanthölzer - aber sie sind nur halb so tief wie die Kanthölzer hoch sind !

Nun ist es nicht mehr schwer die Kanthölzer so zusammen zu setzen, daß der gewünschte Unterbau entsteht. Die Stellen, an denen sich die Kanthölzer kreuzen vor dem verschrauben mit Holzleim bestreichen. Dies sorg für zusätzliche stabilität.
Die fertige Kontstruktion sieht dann etwa so aus:

Lattengestell der Grundplatte
Teil der Konstruktion.


Im nächsten Schritt werden wir die Sperrholzplatte mit wenigen kleinen Nägeln (am besten 4 - in jeder Ecke einen) an unserem Unterbau fixieren. Merke : Wir werden diese Platte mit Absicht noch nicht stark befestigen, da wir sie noch einmal abnehmen müssen.
Auch hiervon ein kleines Bild:
Sperrholzplatte auf Grundgerüst fixiert

Jetzt ist die Genauigkeit im Zeichnen gefragt.
Wir Übertragen so genau und sorgfältig wie möglich unseren Gleisplan auf die Grundplatte. Holen Sie ruhig Zirkel und Winkelmesser raus. Sie werden diese Utensilien brauchen um die Gleisradien möglichst genau nach zu bilden.
Es ist ausreichend, wenn wir auf der Grundplatte nur die Gleismitte zeichnen. Es kann aber hier und da sinnvoll sein auch mal die komplette Breite der Schienen zu betrachten, damit man später nicht feststellen muss, dass da zwei Gleise zu dicht nebeneinanderliegen und gar keine 2 Züge nebeneinander passen.
Haben Sie grosse Weichenstrassen in ihrem Plan, so genügt es, wenn Sie nur die jeweils äussersten Gleise aufzeichen um den Aufwand in Grenzen zu halten.
Bereit zum Zeichnen ???
manchmal hilft es zur Probe ein paar Gleisstücke aufzulegen um die Lage zu prüfen

Eventuelle Problemzonen im Gleisplan oder andere Ungereimtheiten können auf diese Weise recht gut erkannt und abgeändert werden. Daher empfielt es sich den Plan mit einem Bleistifft auf die Grundplatte zu übertragen.