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5. Geländegestaltung

Nach dem die ersten Schritte für die Gestaltung der Landschaft getan sind, geht es nun weiter.
Im letzten Abschnitt haben wir das Gelände mit Spannten vorgeformt und mit Packpapier überzogen, welches Anschliessend mit verdünntem Holzleim zusätzlich gehärtet wurde. Das Bestreichen hatte auch noch einen weiteren Grund : die Saugfähigkeit des Papiers wurde auf NULL gebracht.

Der nächste Schritt soll es nun sein, die Felswand und Berge zu gestalten.
Dazu tragen wir auf unsere Geländeoberfläche eine reichliche Schicht Motfill auf. Es ist eine gipsartige Modelliermasse - hat aber gegenüber Gips den Vorteil, dass es nicht reisst und in Grenzen dehnbar bleibt !
Die folgenden Bilder sollen diesen Arbeitsgang verdeutlichen :

Motofill aufgetragen 1

Die Masse sollte nicht zu glatt aufgetragen werden. Es sollen ja Felsen entstehen! Da gibt es Felsvorsprünge, Spalten etc.

Motofill aufgetragen 2

Nach ein paar Übungen und der Zufriedenheit mit sich selbst, dass das Felsen sein könnten, lässt man die Masse nun richtig aushärten. Anschliessend können zusätzliche Details mit einem kleinen Spachtel oder einer kleinen "Picke" heraus gearbeitet werden. So können zusätlich Risse und feine Verwitterungsspuren erzeugt werden. Da es aber in der natur nur sehr wenige strahlend weisse Felswände gibt, werden wir unsere auch einfärben. Dazu benutzen wir Plakatfarbe. Wir benötigen schwarz, grau und weiß - wobei sich grau ja sehr leicht aus schwarz und weiß mischen lässt.
Als erstes zeichnen wir mit einem dünnen Pinsel die Spalten und Risse mit der schwarzen Farbe nach. Noch bevor diese getrocknet ist tupfen wir mit einem Schwamm die stark verdünnte graue Farbe auf. Ein Verlaufen ist dabei absolut erwünscht. Hier un da bringen wir einen Tupfer schwarz mit ein und lassen ihn verlaufen. Kurz abtrocknen lassen und mit feuchtem Schwamm und etwas grau wieder drüber gehen. Auf diese Art und Weise entstehen sehr realistische Schatten und Farbunterschiede auf den Felsen:

Farblich gestaltete Felswand

Abschliessend werden, wie auf dem Bild gut zu erkennen, die aus der Felswand herausragenden Kanten mit etwas weißer Farbe betont. Dadurch verstärkt sich der plastische Eindruck einer echten Felswand.

Der nächste sehr interessante Schritt ist es den berg zum "Leben" zu erwecken. Dazu werden wir möglichst naturgetreu Rasen, Gestrüpp und kleine Bäumchen auf dem Felsen platzieren. Die Devise lautet wohl : Nicht zu viel und nicht zu wenig !!!
Am besten mal ein paar Urlaubsbilder rauskramen und sich ein paar Felswände anschauen. Der kritische Blick eines Außenstehenden hilft manchmal auch schon.
So - Mutter Natur hat hier schon kräftig zu geschlagen :

Flora auf dem Berg

Das selbe Verfahren wenden wir dann auf den im folgenden rot markierten Bereich an.



Der wohl einzige Unterschied zum vorigen Teil liegt darin, dass hier eine Stützmauer in das Gelände eingearbeitet wurde da es - wie beim Vorbild - sonst zu einem Bergrutsch in Gleisnähe kommen könnte.
Die Mauer ist im folgenden Bild ganz rechts leicht zu erkennen.

Geländebildung 2. Teil

Geländegestaltung 2. Teil